Achtsamkeit

Unter Achtsamkeit wird im Allgemeinem verstanden, dass man seine vollständige Aufmerksamkeit vorunrteilsfrei und akzeptierend auf die Erfahrungen richtet, die im gegenwärtigen Moment geschehen.

 

Nach dieser Definition bedeutet achtsam sein, das man mit seinen Gedanken nicht in der Gegenwart oder in der Zukunft ist, sondern im Hier und Jetzt, und die im Alltag erlebten Dinge nicht bewertet werden, sondern wir ihnen mit einer offenen Haltung begegnen.

 

Bei vielen Menschen ist die Aufmerksamkeit jedoch nicht auf den gegenwärtigen Augenblick gerichtet, sondern sie sind in Erinnerungen versunken oder grübeln über die Zukunft.

 

Dabei wird der gegenwärtige Moment nur noch halbbewußt wahrgenommen, sodass Körper und Geist nicht in Übereinstimmung miteinander sind.

Achtsamkeit bedeutet sich dem zuzuwenden, was im Hier und Jetzt passiert.

 

Praktisch betrachtet werden viele Beschreibungen der Achtsamkeit auch als die Fähigkeit bezeichnet, sich mit ungeteilter Aufmerksamkeit nur einer Sache zur gleichen Zeit zu widmen.

 

Achtsamkeit ist ein beflügelndes Wort und wird im Christentum in Bereichen wie Psychologie, Therapie immer häufiger verwendet.

 

Im Buddhismus hingegen sind Achtsamkeit und Meditation von Anfang an ins leben eingebunden.

 

 

Ab welchem Alter ist Achtsamkeitstraining geeignet?

  • 3-10 Jahre sind Übungen mit einer Dauer von 3-5 Minuten ausreichend
  • 9-13 Jahre können Kinder Achtsamkeitsübungen ähnlich wie Erwachsene anwenden, da sie ihre Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen bewußt wahrnehmen

Als Faustregel kann man davon ausgehen, das Kinder eine Minute pro Lebensjahr aufmerksam und achtsam sein können.

 

 

Warum es gut ist, mit Kindern Achtsamkeit zu üben?

  • Oft bitten Lehrende Kinder aufmerksam zu sein, bringen ihnen aber nicht bei, wie sie das tun können.
  • Die Fähigkeit, aufgaben zu organisieren, Zeitpläne zu machen, Prioritäten zu setzen und Entscheidungen zu treffen, nennen wir auch Achtsamkeit.
  • Kinder- auch jene, bei denen eine Aufmerksamkeitsstörung diagnostiziert wurde, können durch die Aufmerksamkeitspraxis lernen, ihre Aufmerksamkeit zu entwickeln.

 

Achtsame Kinder

  • können sich besser konzentrieren
  • empfinden weniger Stress und Unruhe
  • verfügen über ein wachsendes Selbstbewußtsein
  • finden geeignete Möglichkeiten für den Umgang mit schwierigen Gefühlen
  • können sich in andere Menschen einfühlen und sie besser verstehen

 

Grundlagen der Achtsamkeit

 

1. die Achtsamkeit auf den Körper

2. die Achtsamkeit auf Gefühle und Empfindungen

3. die Achtsamkeit auf den Geist

 

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